Syed Alî Ahmad – Jeder Schmerz hat mich auf seltsame Weise umarmt

Jeder Schmerz hat mich auf seltsame Weise umarmt,
O Sehnsucht meiner Seele — wer hat mich so gequält?

Noch nie war mein Herz so voll von Hass —
Sag, wer hat mir diesen bitteren Trank gereicht?

Wieder sticht ein neuer Schmerz tief ins Herz,
Wieder zeigt ein Traum mir mein zerbrochenes Spiegelbild.

Wer hat den Glanz meiner Gedanken geraubt?
O brennendes Herz — wer hat mich bestohlen?

Eines Tages wird die Welt auch dein Schreien hören,
Du Freund der Vernunft — wenn du mich zum Weinen brachtest.

Ich schweige, in dem Glauben, vielleicht…
hat der Schmerz mich doch gekrönt, irgendwie.

Wenn der Schatten der List auf mich fiel,
hat die Glut der Erkenntnis mich erkannt.

Ich war ganz dein — vom Kopf bis zum Fuß,
Doch du mit deinem kleinen Herzen — du hast mich verloren.

Möge auch sein Haus von Trauer bedeckt sein,
Denn der Stein der Nacht hat mich geformt.

Was bist du für ein Gott? Sag mir mein Vergehen —
Ein Leben lang hast du mich von der Höhe gestürzt.

Wessen Treue wurde untreu, Ahmad?
Wer hat mein Schweigen zur brennenden Glut gemacht

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